Kranich (Grus grus)
Kraniche sind in den Natur- und Landschaftsschutzgebieten rund um Olpenitz ganzjährig vertreten.
Auf den Feldern kann man sie nach der Ernte gut beobachten, wenn sie dort auf Nahrungssuche gehen. Abends ziehen sie in keilförmigen Formationen und oft mit lautem Tröten über die Ferienanlage und den Hafen, um schließlich im Naturschutzgebiet Schleimünde die Nacht zu verbringen. Sie werden „Vögel des Glücks“ genannt. Einige Paare brüten in der Schleiregion zumeist auf kleinen Inseln auf Wasserflächen in den Wäldern, wo sie ungestört sind. Dort ist das Gelege vor Räubern geschützt.
Kraniche legen in der Regel zwei Eier. Sobald der Nachwuchs geschlüpft ist, geht es auf Erkundungstour in die Umgebung – immer gut behütet von den Altvögeln. Das Aussehen der Jungen unterscheidet sich mit braunem Federkleid jetzt noch deutlich von den erwachsenen Tieren.
Besonders beeindruckend ist die Balz der Kraniche mit dem bekannten Kranichtanz.



