Der Weihnachtsuhu von Olpenitz

Im Winter 2024 sorgte ein ungewöhnlicher Gast im ORO für Aufsehen: Ein aus Gefangenschaft entflogener Bengaluhu hielt sich mehrere Wochen lang im Resort auf. Die große Eule war auch tagsüber gut zu beobachten und wurde schnell zu einer kleinen Berühmtheit – später erhielt sie den Spitznamen „Weihnachtsuhu von Olpenitz“.

Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass der Uhu die Nähe zum Menschen gewohnt war. In den Abendstunden flog er Spaziergänger an und verletzte mehrere Personen. Fachleute des Seeadlerschutz Schlei e. V. erkannten zudem, dass der Vogel vermutlich Hunger hatte und aus menschlicher Haltung stammen musste.

An Heiligabend begann der Versuch, den Uhu einzufangen. Mit Hähnchenfleisch wurde er angelockt, doch der erste Fangversuch misslang. Am ersten Weihnachtstag gelang es schließlich: Der Uhu konnte unverletzt mit einem Kescher eingefangen und sicher in einer nahegelegenen Wildtierauffangstation untergebracht werden.

So endete die ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte von Olpenitz für Mensch und Tier glücklich – und der „Weihnachtsuhu“ wurde zu einem ganz besonderen Kapitel in der Tierwelt des ORO.

Foto: Frank Dreves
Foto: Frank Dreves
Foto: Frank Dreves