Seeadler (Haliaeetus albicilla) & Rotmilan (Milvus milvus)
Tafel 2
In unmittelbarer Nähe zum ORO brüten seit vielen Jahren Seeadler und Rotmilane.
Ihre Horste (Nester) werden geheim gehalten, da es immer noch Menschen gibt,
die ihnen nachstellen. Der Seeadler ist mit einer Flügelspannweite von bis zu
2 ½ Metern unverkennbar, wenn er am Himmel über Olpenitz kreist.
Der Rotmilan hat einen gegabelten Schwanz und ist deshalb ebenfalls von
anderen Greifvögeln gut zu unterscheiden.
Seeadler sind auf Fische und Wasservögel spezialisiert, im Herbst und Winter ernähren sie sich oftmals von anfallendem Aas.
Rotmilane lieben es, während der Erntezeit auf Mäusefang zu gehen.
Sie erbeuten aber ebenso Fisch aus Schlei und Ostsee und sind am Aas zu beobachten.
Einer signifikanten Tötungsgefahr sind beide Arten durch den
massiven Ausbau der Schleiregion mit riesigen Windindustrieanlagen ausgesetzt.