Unser Verein hat erneut Anzeigen gegen die Windparkbetreiber in Loose gestellt. Die Untere Naturschutzbeh√∂rde wurde zun√§chst davon in Kenntnis gesetzt, dass rund um den Windpark in Loose Stacheldraht gezogen wurde und mehrere Tore installiert wurden. Eine Genehmigung hierf√ľr war der UNB nicht bekannt. Erforderliche Schritte wurden durch die Beh√∂rde eingeleitet.

Wie auch im Vorjahr beobachten wir nun, dass die durch das LLUR geforderten Auflagen f√ľr den Fledermausschutz nicht eingehalten werden. Zu dieser Jahreszeit m√ľssen die Windkraftanlagen in der Zeit von einer Stunde vor Sonnenuntergang bis eine Stunde nach Sonnenaufgang abgeschaltet werden, wenn bestimmte Witterungsverh√§ltnisse herrschen. Hierzu geh√∂rt die Temperatur von √ľber 10 Grad, eine Windgeschwindigkeit von unter 6m/s und eine Niederschlagsfreiheit. Treffen diese drei Kriterien zusammen, m√ľssen die WKA abgeschaltet werden. Doch die Betreiber scheint dies nicht sonderlich zu interessieren. Windm√ľller Peter Kirberg hat in seiner WKA einen Mechanismus eingebaut, welcher seine Anlage umgehend stoppen l√§sst, sobald die beschriebenen Kriterien ermittelt wurden. F√ľr die 4 weiteren WKA in Loose gelten die gleichen Regeln, gegen die nun wiederholt versto√üen wurde. Wir fordern die UNB auf, umgehend aktiv zu werden. Das LLUR fordern wir auf, den Betreibern aufgrund des wiederholten Versto√ües gegen Naturschutzgesetze, die Betriebsgenehmigung zu entziehen und eine unmissverst√§ndlich hohe Geldstrafe auszusprechen. Die lange Kette von Verst√∂√üen ist skandal√∂s und entsetzt viele B√ľrger der Halbinsel Schwansen. Es bleibt weiterhin die Frage offen, wie die Genehmigungsbeh√∂rden tausende neuer Windkraftanlagen und die durch sie selbst geforderten Auflagen kontrollieren wollen, wenn sie es nicht einmal mit 4 WKA in Loose schaffen? Wieviel Personal w√§re hierf√ľr n√∂tig?